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Die neuen Möglichkeiten ernstnehmen!

In der klassischen Öffentlichkeitsarbeit lief die Information bisher einseitig vom Anbieter zum Publikum. Der Einzelne im Publikum konnte sich eine Meinung bilden oder nicht, konnte sie für sich behalten oder einem Freund weitersagen, konnte sich eventuell sogar an den Anbieter wenden und ihn in eine Diskussion verwickeln. Dann blieb das aber eine Diskussion zwischen den beiden. Und ob der Anbieter über diese Rückkoppelung dankbar war oder sich nur belästigt fühlte, blieb seine Sache.


Mit dem Internet sind die Kommunikationsmöglichkeiten erheblich erweitert worden. Allein die Leichtigkeit der Emailhandhabung führt zu vermehrten Rückmeldungen. Zusätzlich kann in den sozialen Medien auf breiterer Basis über den Anbieter diskutiert werden, ohne dass er einbezogen werden muss. Der Anbieter muss sich also eine öffentliche Diskussion über sich gefallen lassen.


Dadurch wird klar, was nun völlig anders geworden gegenüber den klassischen Zeiten: Die Kommunikation ist nicht mehr einseitig und der Anbieter hat die Meinungsbildung über sich nicht mehr allein in der Hand. Wenn er klug ist, mischt er dort mit und stellt sich den Fragen und Meinungen. Und er sieht darin nicht etwa eine Gefahr, sondern eine Herausforderung und Chance.


Eine Gemeinde will gewöhnlich Kontakt zu den Menschen um sie herum haben. Durch das Internet haben sich neue Darstellungsmöglichkeiten ergeben:


•  Möglichkeit zur Evangeliumsverkündigung  –  einseitig, vor Publikum
•  Vorführmöglichkeit (gelebtes Evangelium)  –  einseitig, vor Publikum
•  Bekanntgabemöglichkeit von Gemeinde-Angeboten  –  einseitig, vor Publikum
•  Kontaktaufnahmeangebote  –  interaktiv, wechselseitig

Werden diese fantastischen Möglichkeiten auch bewusst und gezielt genutzt?

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