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Ermutigung zu Textqualität

Weiter geht's zum Thema Sprache und Text.
Wie vertritt man das Evangelium auf einer Webseite?

Was dem Besucher neben Bildern sehr schnell begegnet ist die Sprache. Schon die Art, die Redeweise, auch wenn sie ‚nur‘ informiert, kann einen ‚evangelischen‘ Wert vermitteln. Originalität und Tonlage sind es, die neben ihren verbalen Inhalten auch nonverbale Signale aussenden, und zwar über den inneren Zustand des Verfassers. Und dieser Zustand kann Gespanntheit sein oder Gelassenheit, Wollen oder Können, prospektsprachenhafte Distanziertheit oder freundliche Kontaktsuche, innere Erledigungsbeflissenheit oder herzhafte Engagiertheit, Verkrampftsein oder Erlöstsein. Wittert man hinter dieser Sprechweise gute Nachrichten – oder lugt da eine ideologische Versteiftheit hervor? Lädt die Redeweise zum Weiterlesen ein – oder zum Weiterklicken? Ist der Text ein Bemühen, dem Besucher etwas verständlich zu machen – oder will er nur Eindruck schinden? Mit anderen Worten: Geht es ihm um den Besucher – oder um ihn selbst?


Schluss mit der Theorie. Eins der möglichen Beispiele möchte ich hier zum Nachlesen und natürlich als Anregung empfehlen:
https://zellgemeinde-bremen.de
Die Gemeinde verwendet eine Sprache, die nicht wie durchschnittliche Prospektsprache eine gewisse Distanz zum Leser hält. Vielmehr habe ich den Eindruck, sie spricht direkt zu mir und ignoriert die uns trennende räumliche Distanz.


Meine Content-Checkliste enthält unter "Sprache und Texte" ein paar weitere Stichworte zum Thema:
https://www.klugeschlangen.de/contentkriterien.html

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