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Die Schwierigkeit, vom Glauben zu reden...

...ist eine durchaus selbst erfahrene Unzulänglichkeit. Es scheint vielen anderen ebenso zu ergehen, denn man kann sie auch auf christlichen Web-Angeboten gut beobachten. Predigt-Downloads, Bibelzitate oder selbst formulierte fromme Mottos sind die üblichen Angebote. Doch unmittelbare geistliche Impulse sind offenbar schwer zustande zu bekommen. Ersatzweise findet man häufig Darstellungen der Glaubensinhalte im Sinne von Faktenaufzählungen und Detailbeschreibungen.


Ich meine, es ist nicht ein den Glauben erklärendes Auftreten, das Verkündigung der Guten Nachricht kennzeichnet. Es muss eine persönliche, individuelle geistliche Aussage herauskommen, die sich nicht allein auf rhetorisches Geschick und umfassende oder treffgenaue, „korrekte“ Beschreibungen stützt. Das Erklärungsgebaren appelliert wieder nur an den Verstand und spricht somit nur Menschen an, die dem Vorgetragenen intellektuell folgen können. Das mündet in eine uns nicht aufgetragene und daher unangebrachte Selektion unseres Publikums nach Bildungslevel.


Wer kann mir mal gute Beispiele nennen, wo statt trockener Sachinformation den Besuchern eine sensorische Erfahrung ermöglicht wird:
"Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist" - Psalm 34 Vers 9.

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