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Webdesign-Fehler: Entkoppelte Information

Die Trennung von Einladung und Adressmitteilung – die Entkoppelung notwendigerweise zusammengehöriger Information – ist ein im Internet verbreiteter Fehler. Es ist schon allein merkwürdig, wenn jemand seine Warenangebote preist, aber dem Interessenten nicht gleich dazu erklärt, wo der Laden ist, zu dem er dafür kommen muss.


Noch schräger wird es, wenn zusätzlich warmherzige Worte des Einladens ausgesprochen und sogar noch eine Zeit genannt wird, jedoch die Erwähnung des Veranstaltungsortes ausbleibt. Auch diese Situation muss man einmal aus der Besucherperspektive betrachten: Ich werde freundlich angesprochen, dass man sich über mein Erscheinen Sonntag um 10 Uhr im Gottesdienst überschwenglich freuen würde. Ein solcherart ausgedrücktes Interesse an meiner Person könnte mich schon beeindrucken. Doch nun warte ich auf eine weitere Äußerung ... ... ... ... ... ... – doch da kommt nichts. Muss ich erst selber fragen, zu welcher ADRESSE ich mich denn bitteschön aufmachen soll??


Da fühle ich doch etwas alleingelassen, wenn nicht gar verschaukelt. Denn ich weiß: Wer seine Einladung wirklich ernst meint, sagt mir auch im selben Atemzug, wohin ich kommen soll. Er versteckt die Adresse auch nicht verschämt unten links irgendwo auf der Seite, oder ganz unten in der Fußzeile mit kleiner, blasser Schrift, oder gar erst im Impressum.

Wem ich glauben soll, dass sein Interesse an meiner Person ehrlich ist, der drückt dies auch klar aus.


Dieser Artikel ist inspiriert von einem Beitrag der Nielsen Norman Group, auf die ich immer wieder gern verweise. Die Autoren befassen sich dort mit den 10 nachhaltigsten Fehlern im Webdesign. Die Nummer 3 hatte es mir angetan:  Islands of Information. Aber auch die anderen Punkte sind im Interesse einer sinnvollen Informationsstruktur auf der Webseite ergiebig. Wer sich nicht scheut, an rein englische Texte heranzugehen, kann eine Menge davon profitieren.

Vor dem Gemeindebesuch zum Zahnarzt!

Die Fundstücke-Seite kommt nicht zur Ruhe. Dachte ich anfangs, ich müsste die Seite irgendwann mangels aktuellem Material einstellen, wird sie stattdessen immer länger. Schon habe ich ein paar Altbestände gelöscht um die Länge im Griff zu behalten.

Als Neuestes traf ich auf eine Gemeinde, die sich Sorgen macht über mein Verständnis ihrer Inhalte. Diese nennt sie "Wissensstoffe". Falls ich damit Schwierigkeiten haben sollte, verweist sie mich an einen Zahnarzt oder Arzt.

Geht's noch?
https://www.klugeschlangen.de/fundstuecke.html

Den Spambots noch eins auswischen

Die Praxistipp-Seite wurde aktualisiert. Wie an dieser Stelle schon gemeldet (siehe Eintrag vom 1. Juni 2017) musste ich selbst erleben, wie eine meiner Adressen bespamt wurde, die mit der empfohlenen Methode codiert war. Sowas lasse ich mir natürlich nicht gefallen. Ich habe die Adresse ausgewechselt und einen weiteren Codierungstipp ausprobiert. Die nun so vernebelte Adresse bleibt seit Monaten verschont. Heißt wohl, die haben die Harvester in Ruhe gelassen. Aufatmen!


Auch dafür gibt es einen Anbieter im Netz, der das Ganze online, kostenlos und unaufdringlich erledigt. Ebenfalls im Beitrag zu finden.
https://www.klugeschlangen.de/derpraxistipp.html