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Spambots rüsten auf

Leider. Unter "Der Praxistipp" hatte ich noch eine Codierungsmethode für Emailadressen empfohlen und auf meine bisherige Erfahrung hingewiesen, dass dies bislang wirksam vor Spam bewahrt hat. Dies hat sich offenbar geändert. Seit Neuestem erhalte ich sehr wohl Spam auf eine so 'geschützte' Adresse. Es scheint so, dass die Spambots nun doch die so genannten HTML-Entities decodieren.


Die betroffene Adresse habe ich gelöscht und geändert. Allerdings habe ich nun einen Codierungs-Mix eingesetzt und warte ab, was sich da tut. Außerdem habe ich versteckte Test-Adressen mit ebenfalls geänderter Codierung reingemogelt um herauszufinden, ob diese auch gefunden werden.


Fünf Wochen hat es gedauert, bis die vorige codierte Adresse gefunden wurde. Jetzt will ich sehen, wie lange es diesmal dauert - wenn überhaupt wieder eine Entdeckung folgt. Es wird also noch Zeit brauchen, ehe ich hier verwertbare Erkenntnisse mitteilen und eventuell bessere Tipps geben kann. 

Facebook - mein Auslaufmodell

Den Facebook-Auftritt von klugeschlangen.de gibt es noch. Aber wie lange? Ich habe heute den alten Link zu FB ersetzt durch einen Link zu diesem Blog. Eine Weile lang werde ich beides wohl noch parallel betreiben in der vagen Hoffnung, FB bringe noch wenigstens etwas.


Mag sein, dass auch die Umstellung keinen Popularitätsschub erzeugt. Aber: Die Blog-Einträge sind klar besser lesbar. Und ich kann formatieren. Das Drumherum um die Beiträge ist bei weitem hier nicht so verwirrend wie dort. Deshalb macht es auch mehr Spaß, hier zu schreiben.

Der Ton macht die Musik

... sagt schon der Volksmund. Und er hat Recht. Das haben die Kommunikations-Spezies von Nielsen/Norman für Texte auf Webseiten mit Untersuchungen bestätigt. Tests haben ergeben, was eigentlich jeder weiß: Eine freundlich-entspannte Ansprache ist angenehmer als eine formale, sachlich-trockene. Darauf reagieren auch Besucher von Webseiten. Sie entwickeln eher Sympathien für ein Angebot in freundlich-entspanntem Sprachauftritt. Das wurde in Vergleichstests deutlich.


Ich muss dabei sofort an etliche Webseiten denken, die in teils überdeutlicher Freundlichkeit um die Aufmerksamkeit des Besuchers auf der Startseite werben, gleichzeitig sich aber weiter hinten einen teils horrend herrischen Ton erlauben, zum Beispiel unter der Überschrift "Haftungsausschluss". Damit dokumentieren die Anbieter jedoch, dass die Freundlichkeit auf der Startseite nicht unbedingt typisch ist für ihre Art. Schade.


Der ganze Nielsen/Norman-Artikel (in englisch) hier.

Klugeschlangen versucht einen neuen Weg


Der Facebookauftritt sollte es urprünglich sein, der spontane Kurznachrichten von Klugeschlangen bereitzustellen hatte.  Da die FB-Eintragungen nicht zu layouten sind und so im FB-Seitengewühl fast verschwinden, wird dieser Blog einen besseren Ersatz leisten.


Noch ist das ganze ein Versuch. Was in drei Monaten wie aussehen wird, entwickelt sich in der nächsten Zeit.

Ein Konzept. Ein Konzept? Unbedingt!!


Ehe man sich den Spaß erlaubt, mit dem Webseitenbau zu beginnen, sind Vorüberlegungen hilfreich. Denn eine Webseite soll nicht nur den Macher beglücken, sondern vor allem dem Besucher klare Auskunft geben. Dazu habe ich eine weitere Seite mit dem Titel "Konzeptvorschlag" in klugeschlangen.de eingearbeitet, die dieses Thema anreißt.


Und überhaupt ist die Ordnungsstruktur der Seite etwas durcheinandergewirbelt. Wer sich an die bisherige Navigation gewöhnt hat, dem wird eine Umorientierung zugemutet. Ich hoffe,die jetzige Struktur ist schlüssiger.


Fast jeder hat einen Disclaimer - warum eigentlich?


Eines meiner rätselhaftesten Rätsel: Wie kommt es zu dieser massenhaften unkritischen Verwendung von Disclaimern? Dass sie nichts nützen, ist längst geklärt. Schon 1998 erging dazu die erste Gerichtsentscheidung. Die Nutzer setzen sie dennoch auf ihre Seiten, können aber selbst nicht vernünftig begründen, warum. Trotzdem hält dieser Textmüll eine Spitzenposition an Content-Bestandteilen im Netz.


Mit diesem Phänomen wird sich mein neuestes Internetkind befassen: www.disclaimerfrei.de. Sozusagen die säkulare Variante von klugeschlangen.de.