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Was macht eine Webseite interessant?

Diese Frage quält jeden Web-Bastler. Bei ihrer Beantwortung ist viel Spielraum für Spekulationen und Halbwissen, die eine effiziente Antwort kaum liefern werden.


Glaubwürdigkeit zum Beispiel ist einer jener Kriterienbegriffe, die hilfreicher sind. Glaubwürdiges Auftreten wertet jedwede Internetpräsentation in der Aufmerksamkeitsskala auf. Da in diesem Schlüsselbegriff das Wort "Glauben" schonmal eingearbeitet ist, sollten christliche Gemeinden aufhorchen. Ob eine Gemeinde-Webseite "toll" gelungen ist oder nicht, ist eher nebensächlich. Wer vom Glauben redet, sollte als erstes selbst glaubwürdig auftreten.


Aurora Harley von der Nielsen/Norman Group hat in einem -wie ich finde- spannenden Artikel dargestellt, was die Glaubwürdigkeit von Webseiten ausmacht. Sehr empfehlenswert, wenn auch leider nur mit Englischkenntnissen:
https://www.nngroup.com/articles/trustworthy-design/

Die Gemeinde im Internet - und der Liedvers dazu

Können Lieder eine Aussage haben für den Webseitenbau der Gemeinde? Neulich fiel mir folgender Vers auf:

"Auf dein Wort will ichs wagen, das Netz zu werfen aus,
will deine Botschaft tragen in manches Herz und Haus.
Herr, lass es wohl gelingen, schaff Früchte da und dort;
nicht Eignes will ich bringen, nur dein lebendig Wort.
"
Aus "Feiern und Loben" Nr. 95, Vers 3.

Da stellen sich Assoziationen ein. Wer sich als Gemeinde im "Netz" mit Beiträgen beteiligt, trägt "die Botschaft in manches Herz und Haus" oder sollte dies jedenfalls auf der Agenda haben. Das wäre das Gegenteil von Selbstdarstellung: "Nichts Eignes will ich bringen, nur dein lebendig Wort".
Das ist doch ein Wort!