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Corporate Language - Sprachqualität des Evangeliums

Wie der Webseitenanbieter vom Besucher wahrgenommen wird, darauf hat auch die Sprachqualität Einfluss. Das sollte man nicht unterschätzen. Per Ausdrucksweise signalisiert man dem Betrachter Qualität – oder eben nicht. Überhaupt sollte Qualität ein Merkmal des Reiches Gottes sein, auch Sprachqualität. Nicht Poesie muss es sein, nicht Akademikersprache, nicht Prospektsprache, nicht Gossenjargon. Ausdrucksqualität als Audruck des Wesens der Gemeinde. Lesbar, verständlich und nachvollziehbar sollte die Sprache daherkommen. Wie schon Luther erkannt hatte: Dem Volk aufs
Maul schauen und darnach dolmetschen.


Wer sich in das Thema hineinlesen möchte, dem sei das Buch "Deutsch für Profis" von Wolf Schneider für den Nachttisch empfohlen. Nun aber nicht erschrecken! Ich will hier keinen hochgeschraubten Professionalismus fördern. Der ist gar nicht nötig. Profis müssen wir nicht gleich werden, aber kleine Schritte in Richtung Verständlichkeit sind mit Gedankenanstößen aus dem Buch sicher möglich.


Wolf Schneider ist als scharfer Sprachkritiker bekannt, und mit seinem Buch wendet er sich an "Profis", womit in erster Linie Journalisten gemeint sind. Das Buch kann aber so manche Nachdenklichkeit über bei uns eingeschliffene Sprachgewohnheiten auslösen und somit helfen, das eigene Anliegen klarer und menschennäher auszudrücken.

Spekulationsgefahr

Wer eine Webseite in die Welt setzt, geht ja von gedachten Erwartungen des Publikums aus und versucht, diese zu bedienen. Er betreibt also ein Erwartungsmanagement, das auf Spekulationen beruht. Bombastische Optik und bewegte Bilder scheinen oft davon auszugehen, dass Besucher genau dies suchen und auf so etwas abfahren und deshalb die Seite besuchen bzw. dort bleiben und sie wieder besuchen.


Das wäre eine sehr gewagte Spekulation. Denn man weiß längst: Niemand geht ins Internet, um beeindruckt zu werden. Jeder hat Fragen, auf die er Antworten sucht. Auf welche Fragen haben wir als Gemeinde Antworten anzubieten?

Nochmal zum Thema 'Schutz vor Spammails'

Nachdem ich es schon aufgegeben hatte, ultimative Tricks gegen das Herumschnüffeln von Spambots auf Webseiten zu verkünden, gehe ich nun einem neuen Verdacht nach. Wie machen das die Spammer, dass sie mittlerweile sogar raffiniert maskierte Mailadressen lesen können?  Ich war überzeugt, sie scannen den Quelltext der Seiten durch und haben sich als letzte Aufrüstungsmaßnahme zwar knurrend, aber doch hoffnungsfroh an den Aufwand gemacht, die zu ihrer Abwehr gedachte Maskierung zu entschlüsseln.


Es könnte aber auch anders sein. Ich hatte den auf einem meiner Seiten eingebauten Spamfallentest völlig aus den Augen verloren. Und der ging so: Auf einer bestimmten Webseite habe ich auf jener Unterseite, die die maskierten, aber geknackten Adressen enthielt, eine weitere, maskierte Adresse im Quelltext untergebracht. Allerdings habe ich sie 'auskommentiert', wie man in HTML-Kreisen sagt. Folglich kann sie auf dem Bildschirm nicht gesehen werden.


Das lässt eigentlich nur einen Vermutung zu: Die Spammer interessieren sich für den HTML-Quelltext überhaupt nicht mehr. Stattdessen machen sie von verdächtigen Seiten einen Screenshot und schicken den durch eine Texterkennungssoftware (OCR). Damit umgehen sie gleichzeitig mehrere Spamschutzmethoden, nämlich



  • Maskierungen jeglicher Art (ASCII, Unicode, ...)

  • Zerstückelung per JavaScript

  • grafische Darstellung der Adressen.


Demnach kann man sich die Mühe solcher Maßnahmen sparen, die am Ende doch die komplette Mailadresse auf den Bildschirm werfen. Was aber hilft weiter? Eine Umfangreiche Darstellung von Spamabwehrmöglichkeiten bietet Host Europe auf seiner Seite
"15 Möglichkeiten, die E-Mail-Adresse geschützt darzustellen"  (<- klick)

Allerdings sind unter den zahlreich vorgestellten Methoden auch solche, die doch wiederum die Adresse auf dem Bildschirm klar wiedergeben. Bei Gelegenheit werde ich mich mal mit jenen beschäftigen, die an dieser Stelle noch eine Lösungsidee bieten. Wenn ich schlauer geworden bin, melde ich mich wieder.

Verkündigung und Nachfolge

Verkündigung ist salopp gesprochen das Propagieren der Theorie. Die breiten wir vor den Menschen aus und empfehlen sie zur Übernahme.
Nachfolge ist dagegen eine stille Methode. Nachfolge geschieht nicht vom Rednerpult aus, geschieht nicht auf der Bühne, nicht mit Feuerwerk und Trara. Sie wartet nicht auf Publikum und ist darauf auch nicht angewiesen. Wenn wir Nachfolge üben, dann tun wir das nicht, um öffentliche Wirkung zu erzielen. In der Nachfolge werden wir Jesus einfach gehorsam.

Und weil Nachfolge ein stilles Feature ist, wird sie wohl auf Internetseiten gern vergessen. Denn die Webseite wird eher als Trompetenrohr verstanden. Dass man auf der Webseite auch nachfolgen kann und muss, scheint nicht sehr populär zu sein.

Nachfolgen per Internetauftritt - wie soll das möglich sein?

Nachfolge ist zum Beispiel Umgang mit Menschen. Und eine Webseite geht nunmal mit Menschen um, ob freundlich oder nachlässig: Sie hat ein für den Besucher leicht lesbares Schriftbild - oder eins nach dem Motto: Steht doch alles da, muss er nur genau hinsehen. Sie hat eine auch für Nicht-Freaks durchschaubare Navigation - oder einen Dschungel, aus dem der Besucher schwer wieder herausfindet. Sie sagt, wozu sie in der Welt ist - oder sie lässt den Besucher raten. Sie ist auf Dienen aus - und nicht auf Gelobtwerden.

Nachfolge ist auch Umgang mit Worten. Sagen was man weiß - und kein Gewese draus machen. Was man nicht weiß, einfach weglassen - statt dem Besucher massige pseudo-rechtliche Aussagen auf den Bildschirm zu packen. Sachlich bleiben - und keine beschwörungsförmigen Aussageverstärker einsetzen. "Sagt einfach ja oder nein..." hat Jesus geraten (Mt 5,37).  Und: Unnütze Worte weglassen (Mt 12,36) - statt ganze Packungen wertloser unverstandener Worte von anderen Webseiten abzukopieren, zB. Haftungsausschlüsse und verwandtes Geschwätz. *) Wertvolle Worte anbieten.

Das muss nicht heißen, dass Nachfolge keinen Verkündigungswert hat. Wenn man Nachfolge als kristallisiertes Wort Gottes begreift, dann wird sich die Verheißung wohl auch darauf erstrecken: Mein Wort wird nicht leer zu mir zurückkommen, sondern tun, wozu es ausgesandt wurde  (Jesaja 55).


*)  Zur Wertigkeit der üblichen rechtlichen Aussagen auf Webseiten siehe www.disclaimerfrei.de

"Willkommen"


Wenn eine Gemeinde normal drauf ist, dann heißt sie den Besucher auf ihrer Startseite willkommen (nicht alle tun das). Nun ist „Willkommen“ ein leicht
hingeschriebenes Wort. Auf diese Verbalisierung könnte man unter Umständen gut verzichten, wenn die gesamte Seite (nicht nur die Startseite) dem Besucher ein Willkommensein vorführt. Das heißt, wenn sie ein Verhalten offenbart, das eine zugewandte Begrüßung regelrecht atmet: Lesbare Schrift, natürliche Sprache, transparente Navigation, leicht zugängliche Kontaktangaben.


Damit will ich nicht empfehlen, auf eine direkte Ansprache des Besuchers zu verzichten. Vielmehr meine ich, dass man darauf achten muss, dass der Willkommensausdruck nicht auf die ersten Worte auf der ersten Seite beschränkt bleibt. Die Freundlichkeit Gottes kann auch nonverbal durch eigenes Auftreten zum Ausdruck gebracht werden, und zwar über die gesamte Internetpräsenz hinweg. Wichtig ist die Gesamterscheinung, nicht die bloße Floskel am Anfang.

Facebook, Gemeinde und Selbstliebe

Mit den neuesten Offenbarungen über die Möglichkeiten von Facebook ist hoffentlich auf breiterer Linie ins Bewusstsein gekommen, dass man mit Facebook Menschen manipulieren kann. Wer sich auf Facebook einlässt, sollte sich klar sein, was dort passiert. Das ist eine ganz persönliche Entscheidung, und ich habe meine persönlichen Gründe dafür, weil ich Vorteile davon habe.

Sobald ich aber andere Menschen da reinziehe, wird es unschön. Mit einem "Gefällt mir"-Button, ebenso mit einem "teilen"-Button auf meiner Webseite erzeuge ich eine Verlinkung meiner Seitenbesucher zu Facebook - ob sie das wollen oder nicht. So aber sollte man mit Menschen generell nicht umgehen, und mit an meinen Inhalten interessierten erst gar nicht. Das ist eine Respektlosigkeit, die spätestens auf christlichen Internetangeboten nichts zu suchen hat.

Es macht auch einen merkwürdigen Eindruck, wenn Christen vor die Weltöffentlichkeit treten (was per Internetseite ja passiert) und die Menschen um Lob anbetteln: Klick doch bitte "Gefällt mir". Wir sind nicht in der Welt, um den Menschen zu gefallen und uns das auch noch bestätigen zu lassen. Wir sind zum Lob Gottes berufen und nicht zum Eigenlob.
Bitte nicht!

Kleine optische Bewegungen

Die Seite erfährt wenig inhaltliche Änderungen/Ergänzungen in letzter Zeit. Aber ein paar optische Aufheller dürften die letzten Arbeiten daran aber schon erbracht haben. Schriftvergrößerung, Anfang einer Bebilderung der bislang trockentextuellen Darstellung.


Die inhaltliche Stagnation ist einerseits eine Folge davon, dass thematisch im Prinzip schon alles angesprochen ist. Was noch fruchtbar sein könnte, wären Vertiefungen der einzelnen Themen. Davor habe ich mich bislang gedrückt. Mal sehn, was mir noch einfällt. 

Werbung einblenden lassen auf Gemeindeseiten?

Heute stieß ich auf eine Gemeindeseite, auf der an jedem unteren Ende Werbung eingeblendet wurde. Soetwas habe ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen und hielt das längst für überwunden. Gibt man doch fremden Menschen freie Hand, Inhalte fürwasauchimmer unter meiner Seitenüberschrift nach deren Gusto zu setzen.


Meine Reaktion: erschrocken und befremdet. Da stoßen zwei verschiedene Welten aufeinander, eine Heilbringenwollende und eine Umsatzmachenwollende. Und die passen nach meinem Dafürhalten nicht gut unter einen Hut. Das empfinde ich unabhängig vom Inhalt der Werbung.


Der hatte es aber stellenweise in sich. Neben Sparkasse, Damenschuhe und Kinderpüppchen tauchte auch ein Ballerspiel auf – und als Krönung die Einladung in ein Luxus-Urlaubsresort mit der Zusatzeigenschaft "Adults Only". Das ist zunächst mal nicht so anrüchig, wie es klingt. Es ist jedoch damit gemeint, dass dort Kinder unerwünscht sind. Die Erwachsenen sollen wohl frei von Babygeschrei und herumlärmenden Rasselbanden still und genüsslich relaxen können.


Ist der Gemeinde nicht klar, dass sie mit sowas Jesus in die Parade fährt, der Kinder ausdrücklich willkommen geheißen und seine Jünger, die Kinder von ihm fernhalten wollten, scharf zurechtgewiesen hat? Oder hat Jesus mal wieder nichts zu sagen, wenn es um eine Webseite geht? Und wie wäre es zu beurteilen, wenn keine "kritische" Werbung eingeblendet würde? Ich kann mein Gefühl noch nicht genauer ausdrücken, aber auch das geht mir mächtig gegen den Strich. Kommerz gehört schlicht nicht auf ein Angebot, das das Evangelium zum Thema hat. Man kann nicht Gott dienen und gleichzeitig dem Mammon.


In der Sammlung "Fundstücke und Stilblüten" ist ein Teil-Screenshot der verunglückten Seite zu bestaunen.

Webdesign-Fehler: Entkoppelte Information

Die Trennung von Einladung und Adressmitteilung – die Entkoppelung notwendigerweise zusammengehöriger Information – ist ein im Internet verbreiteter Fehler. Es ist schon allein merkwürdig, wenn jemand seine Warenangebote preist, aber dem Interessenten nicht gleich dazu erklärt, wo der Laden ist, zu dem er dafür kommen muss.


Noch schräger wird es, wenn zusätzlich warmherzige Worte des Einladens ausgesprochen und sogar noch eine Zeit genannt wird, jedoch die Erwähnung des Veranstaltungsortes ausbleibt. Auch diese Situation muss man einmal aus der Besucherperspektive betrachten: Ich werde freundlich angesprochen, dass man sich über mein Erscheinen Sonntag um 10 Uhr im Gottesdienst überschwenglich freuen würde. Ein solcherart ausgedrücktes Interesse an meiner Person könnte mich schon beeindrucken. Doch nun warte ich auf eine weitere Äußerung ... ... ... ... ... ... – doch da kommt nichts. Muss ich erst selber fragen, zu welcher ADRESSE ich mich denn bitteschön aufmachen soll??


Da fühle ich doch etwas alleingelassen, wenn nicht gar verschaukelt. Denn ich weiß: Wer seine Einladung wirklich ernst meint, sagt mir auch im selben Atemzug, wohin ich kommen soll. Er versteckt die Adresse auch nicht verschämt unten links irgendwo auf der Seite, oder ganz unten in der Fußzeile mit kleiner, blasser Schrift, oder gar erst im Impressum.

Wem ich glauben soll, dass sein Interesse an meiner Person ehrlich ist, der drückt dies auch klar aus.


Dieser Artikel ist inspiriert von einem Beitrag der Nielsen Norman Group, auf die ich immer wieder gern verweise. Die Autoren befassen sich dort mit den 10 nachhaltigsten Fehlern im Webdesign. Die Nummer 3 hatte es mir angetan:  Islands of Information. Aber auch die anderen Punkte sind im Interesse einer sinnvollen Informationsstruktur auf der Webseite ergiebig. Wer sich nicht scheut, an rein englische Texte heranzugehen, kann eine Menge davon profitieren.

Vor dem Gemeindebesuch zum Zahnarzt!

Die Fundstücke-Seite kommt nicht zur Ruhe. Dachte ich anfangs, ich müsste die Seite irgendwann mangels aktuellem Material einstellen, wird sie stattdessen immer länger. Schon habe ich ein paar Altbestände gelöscht um die Länge im Griff zu behalten.

Als Neuestes traf ich auf eine Gemeinde, die sich Sorgen macht über mein Verständnis ihrer Inhalte. Diese nennt sie "Wissensstoffe". Falls ich damit Schwierigkeiten haben sollte, verweist sie mich an einen Zahnarzt oder Arzt.

Geht's noch?
https://www.klugeschlangen.de/fundstuecke.html

Den Spambots noch eins auswischen

Die Praxistipp-Seite wurde aktualisiert. Wie an dieser Stelle schon gemeldet (siehe Eintrag vom 1. Juni 2017) musste ich selbst erleben, wie eine meiner Adressen bespamt wurde, die mit der empfohlenen Methode codiert war. Sowas lasse ich mir natürlich nicht gefallen. Ich habe die Adresse ausgewechselt und einen weiteren Codierungstipp ausprobiert. Die nun so vernebelte Adresse bleibt seit Monaten verschont. Heißt wohl, die haben die Harvester in Ruhe gelassen. Aufatmen!


Auch dafür gibt es einen Anbieter im Netz, der das Ganze online, kostenlos und unaufdringlich erledigt. Ebenfalls im Beitrag zu finden.
https://www.klugeschlangen.de/derpraxistipp.html

disclaimerfrei.de - die erste Erweiterung

"Die populärsten Irrtümer" über Disclaimer ist Thema der Erweiterung bei disclaimerfrei.de. Aber auch damit ist erst ein Anfang gemacht, denn ich habe noch etliche Punkte im Kopf, die einer Ausarbeitung harren.


Rechtssicherheit für Entenhausen

"Viele Grüße aus Berlin..."


Ich habe mal einen Impressumgenerator ausprobiert. Herausgekommen ist das folgende Beispiel. 
In der Begleitmail heißt es:



Der Anbieter verspricht ein rechtssicheres Impressum. Woher weiß er das, wenn ich doch frei fantasierte, irrtümliche oder falsche Daten eingegeben haben kann?


Und so sieht das Ergebnis aus, das ich mit juristischem Segen auf meiner Webseite einbauen darf: 



Dagobert und Gustav in juristisch abgesegneten Positionen. Fehlt nur noch Goofy als Aufsichtsbehörde.


Merke:


Ein komplettes Impressum für eine Gemeinde-Webseite ist bei weitem nicht so kompliziert, wie manche Generator-Anbieter das weismachen wollen. Verwirrend kompliziert ist jedoch zum Beispiel der Generator von e-recht24, weil dort zahlreiche Angaben abgefragt werden, die auf eine Gemeinde überhaupt nicht zutreffen und seitenweise mit "nein" beantwortet werden müssen. Da muss man sich erstmal durchklicken ohne dass einem schwindelig wird.


Das Ergebnis ist keineswegs automatisch rechtssicher. Die Quellangabe einer juristischen Autorität ist aber geeignet, Sicherheit und Korrektheit vorzutäuschen. Der alleinige Effekt einer solchen Maschine ist, den Anbieter (hier: e-recht24) bekannt zu machen. Sprich: Er lässt kostenlos für sich werben.

Die Tücken eines Impressum-Generators

Auch viele Gemeinden verlassen sich im Internet zur Erreichung der Rechtskonformität ihres Auftritts auf einen der gern von Anwälten angebotenen Impressum-Generatoren. Wenn man mit seinen Angaben da durch ist, ist alles in Ordnung. Glaubt man.


Man sollte sich klarmachen, dass die dort eingegebenen Daten von niemandem auf Korrektheit geprüft werden. Der Name des Rechtanwaltes darunter ist überhaupt keine Versicherung der Rechtssicherheit des Impressums. Gerade habe ich so ein Impressum entdeckt, das unvollständig und somit angriffsempfindlich ist. Da nützt die Behauptung nichts, die Angaben richteten sich nach §5 TMG. Denn es fehlte die vorgeschriebene Postadresse, die das TMG verlangt. Dennoch stand stolz darunter: "Impressum-Generator von e-recht24.de".


So kann man sich selbst täuschen. Man muss es aber nicht.
Ich finde es auch nicht besonders christlich, sich auf Paragrafen zu berufen, die man in Wirklichkeit gar nicht ernst nimmt.